Spargelstadt Beelitz
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Beelitzer Stadtpfarrkirche Sankt Marien
Die Sankt Marien Kirche in Beelitz wurde 1247 erstmals erwähnt. Die Kirche
wurde als romanische Pfeilerbasilika aus behauenen Findlingen gebaut. Über
das sogenannte "Wunderblut" ist viel gesagt und geschrieben worden. Es machte
Beelitz über die Region hinaus berühmt. |
| Die aus dem Jahre 1247 stammende Ablassurkunde des Bischofs von Brandenburg
gibt einen wichtigen Hinweis auf das "Wunderblut". 1370 wurde von der Verehrung
des Heiligen Blutes geredet und Beelitz erlangte Wallfahrtscharakter. Das
Gotteshaus wurde um 1400 in eine dreischiffige Basilika umgebaut. An der
Nordseite der Kirche befindet sich die Wunderblutkapelle. 1703 schenkte
der preußische König der Gemeinde die Petruskanzel. |
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Beelitzer Heilstätten
1898 begann der Bau der Beelitzer Heilstätten durch die Landesversicherungsanstalt Berlin.
Durch diesen Bau stieg der Bekanntheitswert von Beelitz ebenfalls. In den zwanziger Jahren entwickelte
sich der Komplex zu einem Sanatorium für lungenkranke Arbeiter aus dem Ballungsgebiet von Berlin.
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Das bedeutsamste Kapital in der Geschichte der Stadt Beelitz begann 1861.
Johann Friedrich Wilhelm Herrmann begann mit dem feldmäßigen Anbau von Spargel. Die Nachfrage
stieg von Jahr zu Jahr, bedingt durch die Nähe zu Berlin. Durch diesen Erfolg bauten immer mehr
Bauern dieses Edelgemüse an. Der Standort um Beelitz ist ideal für den Anbau von Spargel. Bis in die dreißiger Jahren stieg die Anbaufläche auf 250 ha an. Der Boden garantierte eine ausgezeichnete Qualität des Spargels. Auch heute ist Beelitz weit über die Landesgrenzen für seinen Spargel bekannt.
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